Bücher


Frau im Mond (2025)

Am 4. August 1966 zündet eine Gruppe Studenten – die Lebanese Rocket Society – eine Weltraumrakete, um den Libanon in eine blühende Zukunft zu führen. Auf den Tag genau 54 Jahre später kommt es im Beiruter Hafen zu einer Explosion, die das ganze Land erschüttert. Meisterhaft verknüpft Pierre Jarawan diese beiden historischen Ereignisse zu einer Kontinente verbindenden Familiengeschichte weit über das Schicksal des Nahen Ostens hinaus. Denn im kanadischen Montréal stoßen die Zwillingsschwestern Lilit und Lina auf Spuren ihrer armenischen Großmutter Anoush ...

Ein Lied für die Vermissten (2020)

Als 2011 der Arabische Frühling voll entfacht ist, löst der Fund zweier Leichen auch in Beirut erste Unruhen aus. Während schon Häuser brennen, schreibt Amin seine Erinnerungen nieder: an das Jahr 1994, als er als Jugendlicher mit seiner Großmutter aus Deutschland in den Libanon zurückkehrte – zwölf Jahre nach dem Tod seiner Eltern. An seine Freundschaft mit Jafar, mit dem er diese verschwiegene Nachkriegswelt durchstreifte. Und daran, wie er lernen musste, dass es in diesem Land nie Gewissheit geben wird – weder über die Vergangenheit seines Freundes noch über die Geschichte seiner Familie.

Am Ende bleiben die Zedern (2016)

Samir ist auf einer Reise, die Gegenwart und Vergangenheit verbinden soll: Er will endlich die Wahrheit über seinen Vater erfahren, der die Familie vor zwanzig Jahren ohne eine Nachricht verlassen hat. Mit einem rätselhaften Dia und den Erinnerungen an die Geschichten seines Vaters im Gepäck macht der junge Mann sich in den Libanon auf, das Geheimnis zu lüften. Seine Suche führt ihn durch ein noch immer gespaltenes Land, und schon bald scheint Samir nicht mehr nur den Spuren des Vaters zu folgen …


Pressestimmen


Zu "Frau im Mond"

  

„Wie Pierre Jarawan (...) eine vielschichtige, feinsinnige und bei aller Tragik auch leichte Geschichte gestrickt hat, ist einfach grandios.“

SWR Kultur

 

»Glasklar, einnehmend erzählt, manchmal verspielt und überraschend, aber stets ohne Pathos, ohne Schwere.

Pierre Jarawans Roman ›Frau im Mond‹ ist ein Ereignis.«

Bayern 2

 

»Eine kluge, kühne, ja überwältigende Menschheitserzählung.«

Münchner Feuilleton

 

»›Frau im Mond‹ ist ein SPIEGEL-Bestseller – völlig zurecht. Ein Buch wie ein Raketenstart: voller Energie, überraschend, poetisch – und mit großer Strahlkraft.«

Bibliomaniacs

 

»In ›Frau im Mond‹ verwebt der begnadete Erzähler kunstvoll wahre Begebenheiten mit dem fiktiven Lebensweg der el Shamis,

macht Nebenschauplätze auf, ohne den roten Faden zu verlieren.«

Münchner Merkur

 

»Jarawan schreibt mit einer seltenen Mischung aus epischer Geste und Genauigkeit; er erzählt mit dem Ernst eines Historikers

und der Geduld eines Romantikers.«

Der Spiegel - Online

 

„Der Autor verbindet höchst unterhaltsam Vergangenheit und Gegenwart in einem vielschichtigen Familienroman.“ 

missio magazin

 

„Das Buch enthält so viele liebevoll und akribisch recherchierte Details, so viele feine Andeutungen und überraschende Wendungen, die allesamt mit einer schriftstellerischen Leichtigkeit zusammengefügt sind, die ihresgleichen sucht und die selten ist in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.“

kaffeehaussitzer.de

 

„Pierre Jarawan ist ein begnadeter Erzähler, er verbindet das scheinbar Unmögliche, er liebt Menschen und Momente, und so gelingt ihm ein vielschichtiger, hochwertig unterhaltender Mix aus Familie, Geschichte und Politik.“

ego FM - Buchhaltung

 

„Ich mochte, wie feinfühlig Jarawan über Themen wie Heimat, Identität, Verlust und Zugehörigkeit schreibt. Die Figuren – insbesondere Anoush – wirken lebendig und nahbar, und die Verbindung zwischen Privatem und Politischem gelingt ihm sehr überzeugend.“ 

buecher.am.meer

 

 

Zu "Ein Lied für die Vermissten"

 

»Eine packende Geschichte, die am zentralen Trauma des heutigen Libanon rührt.« ― Der Standard

 

»Mit der Art, wie aber Jarawan seine Geschichte erzählt, ist ihm ein kleines Meisterwerk gelungen.« -- Peter Zimmermann ― Ö1 „Ex libris“

 

»So ein anrührendes und packendes Buch!« ― SRF2 Kultur „Kontext“

 

»Pierre Jarawan schreibt temporeich und klar und mit einer erzählerischen Souveränität, die den Leser vorantreibt.« – The Guardian

 

"Dieser bewegende Roman ist 17 000 Menschen gewidmet, die während 15 Jahren Bürgerkrieg spurlos verschwanden. Doch Jarawan schildert auch die Schönheit und Poesie des Landes und erinnert an die große Tradition der Hakawati, der arabischen Geschichtenerzähler." ― Madame 

 

»Jarawan schafft es, das hohe Niveau des Vorgängers zu halten. Mit seiner typischen Fabulierlust, dem Spaß an wunderbar poetischen Sprachbildern, die es schaffen, Gerüche und Geschmäcker lebendig werden zu lassen, und einer packenden wie berührenden Geschichte schaff er es erneut, uns den Libanon geschichtlich, politisch und emotional nahezubringen.« ― Galore Literatur

 

»Sinnlich und faktenreich lässt (Pierre Jarawan) den Libanon über Jahrzehnte lebendig werden..«

– Barbara Weitzel, Welt am Sonntag 

 

»Ein wunderbar dichter – aber auch politischer Roman über den Libanon« ― Abendzeitung München 

 

»Es ist ein großes, politisches Thema. Und es klingt ziemlich gewaltig. Doch Jarawan hat sich die Leichtigkeit des Erzählens bewahrt, die er in seinem bereits mehrfach übersetzten Debüt an den Tag legte.« – Yvonne Poppek, Süddeutsche Zeitung 

 

»Jarawans zweiter Roman transportiert viel geopolitisches und zeitgeschichtliches Wissen, regt zum Nachdenken über Exil und Kunst nach – und setzt diese komplexen Themen plastisch und souveräner in den miteinander verwobenen, wendungsreichen Geschichten rund um ein überzeugendes Figurenensemble um. Ein Buch, das wiederholte Lektüre lohnt.« – LiteraturSeiten München

 

»Jarawan, der ausschmückt, ohne zu überfrachten, gelingt (…) ein beeindruckendes Bild von Beirut, dem einstigen „Paris des Nahen Ostens“, vor, während und nach dem 15 Jahre dauernden Bürgerkrieg. Und traurige Aktualität hat der Roman aufgrund der aktuellen Ereignisse, der Explosion am 4. August 2020 im Hafen der Stadt, erhalten.« ― Göttinger Tagblatt 

 

»Eine Geschichte, die unter die Haut geht und zeigt, dass unser Leben immer auch die Summe all dessen ist, was den Generationen

davor geschehen ist.«

– Matthias Busch, Münchner Merkur 

 

“Affecting and complex. … This is a gripping, human look at a tragedy that still haunts an entire nation.”
– Publishers Weekly

  

“There’s a well-crafted balance to Jarawan’s approach, the dropping of bombs and corruption leavened by the poignant and thoughtful depiction of a family trying to navigate a way through the trauma. Elisabeth Lauffer’s translation is moving yet urgent.”
– The Observer

 

“This second novel confirms the young author’s storytelling capabilities.”
– Le Monde

 

 

Zu "Am Ende bleiben die Zedern"

 

"Pierre Jarawans Roman ist ein literarisches Debüt von erstaunlicher Reife, Welthaltigkeit und erzählerischer Kraft."
– Volker Isfort, Abendzeitung München 

 

"Es gibt viele gute Gründe jetzt dieses Buch zu lesen. Und ich bin mir sicher, das darf und wird man auch in einigen Jahren noch so sagen.
Vor allem aber ist es eine wunderbare, grandios erzählte Story, die ihre Leserinnen und Leser zeitlos begeistern und berühren wird!"

– Mike Litt, WDR 1Live Klubbing

"Jarawan schreibt fesselnd, rasant und lebensprall und spürt dabei stets der Frage nach,

was es bedeutet, von mehreren Kulturen zugleich geprägt zu sein."

– Frankfurter Neue Presse

 

"Am Ende bleiben die Zedern ist eine breit angelegte, berührende Familiengeschichte mit großer Lust am Erzählen."

– rbb Kulturradio

  

"Unter den vielen neuen Stimmen in diesem Literaturfrühling scheint uns diese besonders wohlklingend und einprägsam [...]. Dieser elegant und unaufdringlich erzählte Roman zeigt, dass sich hinter den engen stickigen Räumen, die wir 'unsere Welt' nennen, unser Europa, unser Abendland, Türen auftun zu tausend anderen wunderschönen unbegreiflichen Welten."

– Alexander Solloch, NDR Kultur "Neue Bücher